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Ausbildungsplatzumlage in Berlin
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Ihre Elektro-Innung Berlin

Worum geht es bei der Ausbildungsplatzumlage?
> Unternehmen mit mehr als zehn Angestellten sollen künftig eine Abgabe zahlen, sofern sie eine festgelegte Ausbildungsquote nicht erreichen
> Einnahmen fließen in einen Fonds, aus dem zusätzliche Ausbildungsplätze gefördert werden sollen
> Unternehmen erhalten ausschließlich Geld aus dem Fonds, wenn sie mehr als bisher ausbilden und ihre Quote über dem Berliner Durchschnitt (3,1 Prozent) liegt. Sind beide Bedingungen erfüllt, wird die Vergütung von jedem Ausbildungsplatz, der im Vergleich zusätzlich zum 31. Dezember 2024 besetzt wurde, übernommen.
> ABER: Wer ausbilden will, aber keine passenden Kandidaten findet, fällt potenziell ebenfalls unter die Abgabepflicht.
Hintergrund
> Auf Drängen der SPD wurde die Einführung einer Ausbildungsplatzumlage durch CDU und SPD beschlossen, falls bis Jahresende 2025 nicht mindestens 2.000 zusätzliche Ausbildungsplätze im Vergleich zu Ende 2023 geschaffen werden
> Jahresende 2025: 8.143 Ausbildungsverträge im Handwerk – 524 oder 6,9 Prozent mehr als 31. Dezember 2023 (7.619 Verträge). Insgesamt hat die Berliner Wirtschaft trotz schwieriger wirtschaftlicher Situation 1.300 zusätzliche Ausbildungsverträge abgeschlossen.
Aktueller Stand des Gesetzentwurfs
> Unternehmen ab zehn Beschäftigten und einer Ausbildungsquote von unter 4,6 Prozent (Bundesdurchschnitt) müssen eine Abgabe von etwa 0,1 Prozent der Bruttolohnsumme zahlen (betrifft ca. 25 Prozent der Berliner Unternehmen)
> am 26. März erfolgt die zweite Lesung im Abgeordnetenhaus
> Verabschiedung ist bis zur Sommerpause 2026 geplant, Auszahlungen aus Fonds frühestens ab 2028
Reaktion von Handwerk, Verbänden und Unternehmen
> Handwerk und ein breites Bündnis der Berliner Wirtschaft lehnen das Vorhaben ab
> die Politik sollte stärker auf bewährte Maßnahmen setzen, wie Berufsorientierung und Vermittlung zwischen Betrieben und Jugendlichen
> die Abgabe erzeugt zusätzlichen bürokratischen Aufwand anstatt Bürokratieabbau zu unterstützen
Fest steht
> das Gesetz ist noch nicht beschlossen, die politischen Weichen sind jedoch gestellt
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